Gesetzte Ziele

 

Die Schlüsseltechnologie für submarine Inspektions- und Monitoringaufgaben ist die Entwicklung von ferngesteuerten oder autonom agierenden Unterwasserfahrzeugen (ROV bzw. AUV). Durch die Vernetzung innerhalb des Innovationsforums erfolgt neben der Ideenfindung zur Unterstützung der Entwicklung von Systemlösungen auch die Präzisierung von Teilsystemen. Die Entwicklung von Kommunikationssystemen, Antriebstechnologien und druckneutralen Geräteauslegungen sowie die Erarbeitung der Planung einer spezialisierten Forschungsund Testinfrastruktur sind die wesentlichen Zielstellungen.

Im Konkreten geht es um die :

Zusammenführung
… wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kompetenzen auch über die Region hinaus
Initiierung
… und Etablierung eines nachhaltigen strategischen Bündnisses aus den verschiedenen beteiligten Branchen
Erfassung
… und Präzisierung latenter Innovationspotenziale sowie organisatorischer und technologischer Bedarfe
Erarbeitung
… eines Innovationskonzeptes zur Umsetzung der Ergebnisse in nachhaltige Strukturen
Definierung
… von Ausbildungskonzepten für z. B. Unterwasserpiloten zur Vervollständigung des regionalen Profils

Um das ehrgeizige Ziel des Innovationsforums, die Präsenz und die Leistungsfähigkeit von deutschen Unternehmen im Innovationsfeld der maritimen Inspektions- und Monitoringaufgaben deutlich auszubauen, zu erreichen, ist eine nachhaltige Vernetzung zu einem international wahrnehmbaren Cluster, einhergehend mit der Umsetzung innovativer Technologien, erforderlich.

Maßgeblich unterstützt wird das Vorhaben durch die praxisnahen Forschungskompetenzen des Lehrstuhls für Meerestechnik der Universität Rostock und die Experten der Datenvisualisierung und -analyse aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. Als kompetente wirtschaftliche Partner engagieren sich die BALTIC Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock GmbH als deutscher Marktführer im Bereich der Unterwassertaucharbeiten sowie die ENITECH GmbH als anerkannter Spezialist für druckneutrale Unterwassersysteme für das Projekt. Außerdem wird das Forum durch diverse Offshoredienstleister, wie die TAB GmbH, und die wirtschaftliche Vertretung der Hansestadt Rostock unterstützt.

Die bereits beteiligten Experten konnten vier Themenfelder definieren, deren Bearbeitung die Basis für die Erschließung des hohen Markt- und Innovationspotenzials auf dem gewählten Innovationsfeld bildet. Mit der ATI Küste GmbH als Initiator und Koordinator des Innovationsforums ist gewährleistet, dass alle wichtigen regionalen und überregionalen Leistungsträger entlang der Wertschöpfungskette als Netzwerkpartner intensiv eingebunden werden.

Erreichte Ziele

Im Rahmen des Innovationsforums wurde aus assoziierten Partner aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Stadtvertretung ein Basiskern gebildet. Dieser Basiskern wurde im Laufe des Projektes durch regionale und überregionale Akteure zu einem umfassenden Partnerkern ausgebaut. Aus den identifizierten Akteuren und Partnern sowie schon bestehenden vernetzten Strukturen wurden eine intensive Vernetzung vorangetrieben und eine neue Phase im Entwicklungsprozess zu diesem innovativen Technologiefeld am Standort Rostock angeschoben. Dabei wurde insbesondere mit dem Rostocker Verein Subsea Monitoring Network e.V. eine enge Zusammenarbeit vorangetrieben um mit einem starken und fachlich kompetenten Partner in diesem Entwicklungsschritt gemeinsame Ziele und Bestreben aufeinander abzustimmen. Dieser Prozess fand immer unter der Prämisse, das aufgebaute Netzwerk möglichst attraktiv und offen für weiter Interessierte zu gestalten.

Durch die Identifizierung zukünftiger Bedarfe und notwendiger Handlungsschritte im Rahmen des Innovationsforums INMOS im Technologiefeld Inspektions- und Monitoringsysteme für den submaritimen Bereich wurde für den vernetzten Partnerkern eine gemeinsame Strategie herausgearbeitet. Als besonderes dominante Bedarfe wurden die Ausbildung von Unterwasserpiloten und die Zugänglichkeit von definierten Unterwassertestgebieten wahrgenommen. Die daraus abgeleitete Strategie sieht die Schaffung eines Test- und Kompetenzzentrums (Ocean Technology Center, kurz OTC) vor, dass die Wirtschaft und Forschung im Bereich der Technologieentwicklung enger zusammenführt, um gemeinsam intensiver innovative Projektideen umzusetzen, sowie gleichzeitig die wesentlichen Bedarfe wie Ausbildung und Testfelder abdeckt.

Auf Grund der erfassten Bedarfe wurde im Rahmen des Innovationsforums eine Visualisierung erstellt, die den angestrebten seeseitigen Ausbau der Infrastruktur verdeutlicht.

Das durch die Pressearbeit und öffentlichen Veranstaltungen nach Außen getragene gemeinsam erarbeitete Profil unterstreicht die offene Struktur des Netzwerkes für weitere Akteure und stellt die innovative Leistungsfähigkeit des Verbundes dar.